Die 3 Wege des Tai Chi Forums Deutschland

Artikel von Volker Jung, 22.08.2004

 

In den vergangenen 18 Jahren seit Beginn meiner Unterrichtstätigkeit kristallisierten sich unter unseren Schülern mehrere Themenschwerpunkte heraus. Insgesamt könnte man diese unter 3 großen Gruppen zusammenfassen.

Diese 3 Gruppen sind:

 

1. Der Gesundheitsweg  
     
2. Der Kampfkunstweg  
     
3. Der Meditationsweg  

 

Aus meiner langjährig besonders geschulten Sicht kann man diese 3 Richtungen eigentlich gar nicht wirklich voneinander trennen, denn der professionelle Umgang mit dem sagenumwobenen Chi (chinesisch für Lebenskraft) erfüllt alle 3 oben genannten Richtungen und zwar alle zur gleichen Zeit und im gleichen Maß.

Niemand würde wieder gesund oder könnte langjährig gesund bleiben ohne Chi. Ohne ein mehr an Chi, könnte man auch nicht sonderlich lange und effizient kämpfen. Was würde man beobachten wollen in der Meditation, wenn es kein Chi gäbe, welches gewisse körperliche und andere Funktionen ermöglicht.

Sie sehen also, aus meiner Sicht sind in einem gut praktizierten Tai Chi alle 3 Zweige nötig und müssen absolut darin enthalten sein, sonst kann man eigentlich gar nicht von wirklich innerem Tai Chi sprechen. Vollständiges inneres Tai Chi und Qi Gong macht gesund, stark, körperlich und geistig sehr leistungsfähig und zufrieden und heiter. Dies ist eine vielfach gemachte Erfahrung an uns selbst wie auch an über einhundert Lehrerinnen und Lehrern und einigen Tausend Schülerinnen und Schülern in den vergangenen fast 20 Jahren.

Aber der durchschnittliche Schüler oder Interessent hat diese Erfahrungen noch nicht wie ich (durch rund 20 Jahre Unterrichtszeit und 36 Jahre Dauer meiner bisherigen eigenen Praxis) erlebt, deshalb interessiert er sich erst einmal für meist einen der drei oben genannten Zweige. Die Menschen sind sehr unterschiedlich in ihren Vorlieben und ihrer eigenen Art, Dinge für sich zu entdecken. Wir wollen mit dieser praktischen Dreiteilung jedem die Möglichkeit geben, seinen persönlichen ersten Zugang zum Chi erleben zu können.

Aus meiner Sicht ist keiner dieser Wege besser, wichtiger oder schlechter als die anderen beiden. Alle sind gleich wertvoll und wichtig. Die Wahl wollen wir jedem Interessenten selbst überlassen.

Im Anschluß werde ich jeden Weg kurz beschreiben, um Ihnen die Wahl ihres persönlichen Weges etwas zu erleichtern. Ich würde es eigentlich noch lieber als die Wahl ihres Einstieges in die Welt des Chi´s bezeichnen. Denn jeder, der sich ernsthaft langjährig mit dem Phänomen Tai Chi oder einer Methode Tai Chi wirklich mit dem inneren Chi auseinandersetzen will, der wird mit der Zeit schon merken, dass man um die anderen beiden zuerst noch nicht gewählten Bereiche über kurz oder lang gar nicht herum kommt. Jeder wird die Notwendigkeit und den individuellen Beitrag der übrigen beiden Bereiche früher oder später zu schätzen wissen.

 

1. Der Gesundheitsweg

 

Die meisten Menschen, welche mit Tai Chi beginnen, oder sich aus irgendeinem Grunde dafür interessieren, hatten oder haben immer noch eine gesundheitliche Verbesserung ihres Allgemeinzustandes im Hinterkopf, wenn sie zur ersten Tai Chi-Stunde kommen. Diese Klientel erwartet eine Hilfe, Verbesserung, oder gar Heilung von ihren derzeitigen Problemen, Krankheiten, oder Unbehaglichkeiten. Diese reichen von Kopfschmerzen, über Durchblutungsstörungen, zu hohem oder zu niedrigem Blutdruck, Ein- und Durchschlaf-störungen, Rückenschmerzen, Verdauungsproblemen, oder einfach undefinierbare Schmerzzustände mit ungeklärter Ursache. Auch Gicht, Rheuma, Diabetes und Parkinson haben in sehr starkem Maße in den letzten Jahren zugenommen.

Nun muß man sich selbst fragen, was charakterisiert einen gesunden Menschen, was ist gesund, was ist krank. Gehen wir mal von der chinesischen, relativ leicht verständlichen Ansicht (für Fachleute hier leicht vereinfacht dargestellt) über Gesundheit und Krankheit aus, dann hören wir dazu folgendes:

Ein Mensch der gesund ist, dessen Chi fließt frei und ungehindert tagein, tagaus durch seine Meridiane (chinesisches Wort für Energieleitbahnen), Energiezentren und Zellen. Er hat immer ausreichend Vorrat an Chi in seinen Energiezentren gespeichert, um krankmachende Einflüsse aller Art vom Organismus fernzuhalten. Sein Organismus nimmt aus der Umwelt jederzeit genügend Chi auf durch Atmen, Essen, Trinken und Gedanken; dieses fließt frei und ungehindert im Körper und überschüssiges Chi wird in so genannten Reservoirzentren im Körper, den so genannten Energiezentren oder Dan Tiens, abgespeichert. Sein Körper hat weder zuviel, noch zu wenig Chi irgendeiner Qualität, er befindet sich also in einem Zustand der inneren und äußeren Harmonie.

Der kranke Mensch hingegen hat entweder zu wenig Chi und fühlt sich dadurch ausgelaugt, depressiv oder unfähig, sein Schicksal selbst in die Hand zu nehmen oder zum Besseren hin zu wenden. Oder aber er hat zuviel Chi, welches sich auch zu allem Überfluß oft noch in gewissen Zentren des Körpers staut, bevorzugt in Brust, Oberkörper und Kopf. Dieser Zustand der Überfülle macht aggressiv, verursacht oft Kopfschmerz und Schlaflosigkeit, macht leicht reizbar und unzufrieden. Auch die Neigung zur Gewaltbereitschaft kann ein Ausdruck von zu viel unkontrollierbarem Chi im Körper sein.

Aus diesem Grund versucht man nun im Tai Chi und seinen artverwandten Systemen wie Qi Gong und taoistischer Meditation das Phänomen Chi in all seinen Teilbereichen sehr genau zu analysieren, zu untersuchen und dessen Eigenschaften kennen zu lernen und anschließend zu ordnen und zu bestimmen. Wenn man nun einiges über die Art und Weise des Chi´s gelernt hat versucht man dessen Aufnahme, bewusste Lenkung im Innern des Körpers und zu guter letzt dessen Speicherfähigkeit in gewissen Regionen des menschlichen Körpers zu begreifen und gezielt anwenden zu können. Man will mit der Zeit ein Fachmann in Sachen Umgang und Wahrnehmung von Chi werden.

Wir können Ihnen dabei sehr entscheidend helfen, denn seit gut 20 Jahren beschäftigen wir uns hauptberuflich mit fast nichts anderem, als diesen eben beschriebenen Sachverhalten.

Um nun ihre Gesundheit entweder zu erhalten, wenn Sie noch rechtzeitig bereit sind ein geordnetes Training aufzunehmen, oder um die bereits verlorene Gesundheit wieder zurück zu gewinnen muß man einige Regeln beachten und einige Techniken erlernen.

Grundsätzlich kann man Chi über drei große Bereiche bewegen, lenken und dessen Aufnahme vermehren und steuern:

1. Physische Bewegung (so genannte äußere Bewegung)
2. Atembewegungen (halb äußere und halb innere Bewegung)
3. Geistige Bewegungen (oder die so genannte innere Bewegung)

Wir haben sehr viele Techniken welche Ihnen helfen mehr Energie pro Zeiteinheit aufzunehmen, als dies gewöhnlich im Alltag geschieht. Sogenannte Energieaufnahme-Techniken.Dann Atemtechniken, die in verschiedenen Qi Gong-Sets zusammengefasst wurden. Diese helfen uns unsere Atmung weit über den Alltags Atemzustand hinaus zu schulen. Wir lernen über eine verbesserte äußere und innere Atmung mit der Zeit wesentlich mehr Chi aus der Umluft aufzunehmen und dies auch wesentlich besser im Organismus zu verteilen. Die Körper- und Gehirndurchblutung wird mit der Zeit sehr verbessert.

Viele Qi Gong-Übungen beschäftigen sich damit, den Körper mehr für den inneren Energiefluß zu öffnen und ein sich Stauen der Energie bevorzugt an den größeren und kleineren Gelenken des menschlichen Körpers zu verhindern. Eine führende Rolle spielt hier das 1000 Hände Buddhas Qi Gong, das medizinische oder Drachentor-Qi Gong und nicht zu vergessen unsere besonderen taoistischen Bodengymnastik-Übungen, oder auch meridiandehnende und die Wirbelsäule stärkende Stretchübungen am Boden.

Dann gibt es Übungen welche den Energiefluß anregen, andere welche diesen eher beruhigen. Hat man zwar genug Energie im Körper, dessen Qualität ist aber vielleicht nicht sonderlich ausgeglichen, dann wird man auch unzufrieden, unruhig, gestresst und mit der Zeit auch krank. Außerdem gibt es Übungen zum Reinigen der Energiebahnen und der Aura, sowie des gesamten Energiesystems des menschlichen Körpers und Geistes. Unter anderem eine Übung, die man Energiedusche nennt. Auch gibt es Übungen, welche an sich für den Menschen negative Energien und Emotionen durch einen körperlichen und geistigen Umwandlungsprozeß wieder in für den Organismus positiv zu verwertende Energie umwandeln können. Die sogenannte Fusion der 5 Elemente.

Es gibt für jedes Unterthema einen wahren Kanon von Übungen und Sets in unserem Gesundheitszweig, der kaum noch zusätzliche Wünsche offen lässt. Das einzige Problem was sowohl Sie als Kunde, als auch wir als Anbieter haben ist der permanent existierende Zeit und Gelegenheitsmangel, all diese Themen zu unterrichten, oder sie zu erlernen. Unser Gesamtangebot umfasst derzeit Mitte 2004 schon jetzt um die 200 verschiedene Kursthemen mit wirklich allesamt andersartigen Inhalten. Wann kann man diese schon einmal alle anbieten. Das Jahr hat nur 365 Tage und 52 Wochenenden (unsere Haupt-Unterrichtszeit derzeit). Wir planen für die nahe Zukunft auch innerhalb der Woche spezielle Sonderseminare zu besonderen Themen anzubieten. Eventuell Donnerstags und Freitags, als eine Art vorgezogenes Wochenende. Auch die Möglichkeit von intensiviertem Unterricht in einer Urlaubs- oder Feriensituation ist vermehrt in der Planung. Auch in unserem neuen Seminar- und Ausbildungszentrum am Mittelrhein wollen wir künftig vermehrt diese Donnerstag und Freitagskurse und Wochenkurse mit Urlaubscharakter anbieten.

Wir haben mal den Versuch gestartet alle unsere Kurse zu ordnen und in eine Liste zu packen, damit Sie unser gesamtes Repertoire einmal im Überblick sehen können. Bitte erschrecken Sie nicht von der Masse und Fülle an Übungen und Sets, die dort aufgelistet stehen. Man muß nicht alles im Leben ausprobieren um glücklich und gesund zu sein, zu werden, oder zu bleiben. Wir haben diese Liste nur der Vollständigkeit halber in unserer Homepage platziert. Ein Jeder kann sich nun unter den ihn am meisten interessierenden Themen sein Lieblingskurs auswählen.

Wir bitten Sie für eine wie auch immer getroffene Auswahl pro Jahr Verständnis zu haben. Wir können bisher nicht 200 Kurse in einem Jahr allesamt anbieten. Wir müssen aus der Summe der Interessenten diejenigen Kurse auswählen, die auf das meiste Interesse stoßen. Es kann sein, daß manche Themen einige Jahre nicht angeboten werden können. Es sei denn durch Ihre Wunschliste werden genügend Interessenten zu einem noch nicht angebotenen Thema gefunden.

Deshalb liebe Interessentinnen und Interessenten ist frühzeitiges anmelden von Interesse und langfristige Planung sehr wichtig, um möglichst viele Themen an möglichst vielen Terminen anbieten zu können. Wir versuchen durch Umfragen und Erhebungen, die wir unter unseren Forumsmitgliedern relativ regelmäßig durchführen den allgemeinen Trend eines Jahres zu erforschen und entsprechende Kurse anzubieten, von denen wir erwarten und erhoffen, das sich möglichst viele Interessenten von diesem Angebot angesprochen fühlen werden.

Sollte Ihr Kurswunsch mal nicht sofort erfüllt werden können, bleibt noch die Möglichkeit des privaten Einzelunterrichts für ein sehr spezielles Thema, das vielleicht nur Sie alleine interessiert.

 

Liste aller Übungen der Gesundheitsrichtung
des Tai Chi Forums Deutschland

 

I. Allgemeine Gesundheitsübungen und Gesundheits-Qi Gongs
     
1. 8 Brokate acht heilgymnastische Atemübungen
2. Medizinisches Qi Gong Set aus 12 Übungen zur Aufnahme und Abgabe von Erd- Yin- oder kosmischer Yang Energie
3. Qi Gong im Liegen Set mit allen 6 Qi Gongs und einer Gelenks und Wirbelsäulen öffnenden Meditation
4. Qi Gong im Gehen Alle 6 Qi Gong Positionen mit Schritten
5. 1000 Hände Buddhas in 5 Sets
6. Huen Yuen Qi Gong in 10 Übungen
7. Incense Qi Gong nach Meister Huang, Wei Lun Besteht aus einem Set im Stehen und einem im Sitzen, die man getrennt, oder auch gemeinsam praktizieren kann.
8. Die 10 taoistischen Atemzüge Ebenfalls von Meister Huang, im Stehen wie auch im Liegen zu praktizieren.
9. Das 8-fache Liu He Ba Fa Qigong Ein Set aus 8 aufeinander folgenden Übungen deren Hauptziel es ist die innere Energie in allen 8 Zentren zu klären und das wesentliche Chi immer mehr zum Sinken anzuhalten.
10. Einfachste innere Atemübungen etwa 10 – 15 Übungen, die den leichten Einstieg in die hohe Kunst des Inneren Atems ermöglichen können.
11. Innerer Atem Qi Gong 240 Atemzüge
12. Opposite innerer Atem Qi Gong 80 Atemzüge
13. Knochenatmung nach Meister Chia
14. Knochenmarks Qi Gong nach Meister Chia
15. 8 fache Gesundheitsübungen nach der Sha Familie
16. Die 8 Hände des Bagua im Wechsel nach der Sha Familie (gesundheitsförderndes im Kreise gehen / taoistische Gehmeditation mit 8 verschiedenen Handhaltungen)
     
     
II. Taoistische Meditationen
     
1. Das innere Lächeln Meditative Basistechnik
2. Der kleine himmlische Kreislauf  
3. Der große himmlische Kreislauf  
4. Die Fusion der 5 Elemente 1 Klärung negativer Emotionen
5. Die Fusion der 5 Elemente 2 Schöpfungszyklus positiver Emotionen
6. Die Fusion der 5 Elemente 3 Die Yin-Yang-Brücke
7. Die Gürtelmeridiane  
8. Die 3 aufsteigenden Kanäle  
9. Die Organuhr atmen ( großer Kreislauf )
10. Buddhahand  
     
     
III. Energetische Massage Techniken aus China und Japan
     
1. Inochi Japanische Meridianmassage + Bodenübungen
2. Chi Lei Jong Bauchdeckenmassage; Hautentgiftung, Organentgiftung, emotionale Entgiftung
     
     
IV. Besondere Gesundheitsfördernde Übungen
     
1. Langlebigkeitsübungen der
Wu Familie
ca. 100 Übungen für den ganzen Körper. Nach der Art der daoistischen Selbstmassage. Geordnet nach Körperzonen und Körpergliedmaßen. Von Kopf und Haaren bis hinunter zum kleinen Zeh und der Fußsohle.
2. Dan Tien Alive Training sehr viele unterschiedliche Übungen physische und mentale Kreise ausführen auf unterschiedlichen Höhen im Köper. Übungen für alle der 3 Dan Tien Zentren im Körper werden mit zunehmender Übung gezeigt und gelehrt.
3. 10 Step Rooting Training nach der Wu Familie erlernt vom kürzlich verstorbenen Großmeister Wang Hao Da
4. Bodenübungen nach Meister Huang ( Wirbelsäule dehnende, Gelenke öffnende, den Meridianfluß anregende Stretch- und Atemübungen, am Boden sitzend oder liegend ausgeführt.
5. Knochenatmung nach Meister Chia
6. Knochenmarks Qi Gong nach Meister Chia

 


Diese Auswahl wird in der Zukunft sicher noch weiter wachsen, da wir uns immer noch und immer wieder bei vielen unserer langjährig vertrauten Meister weiterbilden werden.

 

 

2. Der Kampfkunstweg

 

Wer interessiert sich dafür?
Von Anfängern, die sich auf eine gesunde Art und Weise betätigen möchten und dabei gleichzeitig effiziente Techniken der Selbstverteidigung lernen möchten bis hin zu Leuten, die bereits langjährige einschlägige Erfahrungen in diversen anderen Kampfsportarten gemacht haben und nun nach einer mehr logischen und effizienteren Kampfkunst oder Kampfsportart suchen. Viele Menschen mittleren Alters haben in ihrer Kindheit und Jugend die mehr sportlich eingeschätzten Kampfsportarten wie westliches Boxen, Karate, Taekwon-Do, Kickboxen, Judo oder Ringen oft langjährig betrieben.

Irgendwie haben sie durch Ausbildung, Berufsleben, soziale Beziehungen und Partnerschaften den Kontakt zu diesen Freizeitaktivitäten ihrer jungen Jahre verloren. Man hat sich über mehrere Jahre keine Zeit für sich und seine sportlichen Jugendinteressen genommen. Viele sind etwas außer Form geraten, die Kondition hat gelitten und sie haben den Eindruck nicht mehr ganz so fit zu sein. Deshalb wählen diese Menschen oft den Weg zum Tai Chi. Sie denken diese innere Kampfkunst sei einfacher und leichter zu erlernen oder mit Ihrer Hilfe sei es leichter wieder in Form zu kommen, weil die Bewegungen so langsam ausgeführt werden. Viele haben Angst vor Verletzungen und Zerrungen, wenn sie nach mehrjähriger Pause wieder hart in ihrer alten schnelleren Kampfsportart trainieren würden. Manche sind auch auf der Suche nach mehr Verwirklichung der alten Energiegesetze und den philosophischen Lehren im Tai Chi, weil sie diese Verwirklichung in ihrer alten Kunst so nicht erlebt haben. Für all diese Menschen kann unser standardisiertes Lehrsystem des Tai Chi Forums Deutschland eine Menge bieten.

Wir haben über die Jahre ein System mit der Hilfe von fast 30 Meisterinnen und Meistern zusammengestellt und erarbeitet welches den Titel vollständiges Innere Kampfkünste-Lehrsystem wirklich verdient.

Von Anfang an werden bei uns die Anwendungen und die Funktion einer jeden Vorübung, Bewegung aus der Form, Stand-Chi Kung-Haltung, Meditationsübung, Bodendehnübung oder Atemübung im Einzelfall erklärt und demonstriert. Außerdem wird die Einzeltechnik, beziehungsweise der spezielle Übungsschwerpunkt, wie Atmen, Meditieren, Chi Kung-Stehen, sich dehnen, Energie sammeln und zentrieren, Form laufen, im Gesamtsystem eingeordnet.

Seine Besonderheiten in Bezug auf die Entwicklung ganz spezifischer Fähigkeiten wird genau erklärt und man lernt mit der Zeit einen Überblick über die einzelnen Abteilungen sämtlicher Teilfertigkeiten zu bekommen, die nötig sind um wahrhaft inneres Tai Chi praktizieren zu können. Viele Tai Chi-Praktizierende die mir persönlich begegnet sind, wissen nach oft langjährigem Training immer noch nicht mit welchen Übungen man welche höheren Fertigkeiten erreichen kann und mit welchen man dies nicht kann.

So glauben viele, dass das langsame Üben der langsamen Form (das was 90% aller Zuschauer für "Tai Chi machen" halten) alleine genüge um höhere Kampfkunstfähigkeiten zu erlangen. Dies alleine genügt bei weitem nicht, kann ich ihnen aus eigener Erfahrung sagen. Wenn man ernsthaft an der alten ursprünglichen Anwendung von Tai Chi als sogenannte innere Kampfkunst interessiert ist, dann muß man schon ein wenig mehr tun als nur langsam die Form zu laufen.

Um das Chi (chinesisch für Lebenskraft) in den Bewegungen - egal für welchen späteren Zweck - aktiv wirken zu lassen, muß man ein ganz spezielles Chi-Wahrnehmungs,- Fühl-, und Lenktraining durchlaufen. Die erste Voraussetzung irgendwann einmal mit Chi kämpfen zu können ist erst einmal das Chi in seinem Körper auch wirklich wahrnehmen zu können. Hierfür haben wir viele kleine Teilübungen und Übungsgebiete langjährig auf dem Weltmarkt von sehr verschiedenen Meisterinnen und Meistern erlernt und überall da wo man keine für einen speziellen Zweck notwendigen Übungen finden konnte, haben wir eigene didaktisch aufeinander aufbauende Übungsreihen selbst entwickelt.

Ich persönlich gebe seit etwa 3 – 4 Jahren in relativ konstanten Abständen intensive Tageskurse zum Thema Kämpfen mit Tai Chi, weil ich persönlich solch einen Kurs niemals selbst gefunden habe auf dem Markt. Dabei habe ich viele neue Erfahrungen gemacht im Umgang mit dem Thema wie kämpfte man früher mit Tai Chi und wie könnte das heute aussehen, dies wiederum zu versuchen. Man hat leider so gut wie keine Vorbilder in der Tai Chi-Szene, welche auch heute noch mit Tai Chi ernsthaft an kämpferischen Aktivitäten interessiert sind. Ich kenne einige Meister die bedingt durch ihre zusätzlichen Ausbildungen in den anderen inneren Kampfkünsten öfters mal einige Kampfanwendungen im Tai Chi gezeigt haben. Aber derzeit kenne ich keinen einzigen Tai Chi-Meister weltweit, der das Kämpfen mit Tai Chi wirklich systematisch üben oder lehren würde. Deshalb ist man in einigen Punkten auf Notkonstruktionen angewiesen. Wenn jemand wirklich in jeder seiner Bewegungen alleine vom Chi geleitet werden würde, wäre dieser Mensch in einer Kampfsituation sicherlich sehr gefährlich.

Das Problem dabei ist, bis man es kann funktioniert es mit dem "Kämpfen mit Chi" nicht wirklich richtig gut. Man ist meist Systemen, die überwiegend Muskel- und Schnellkraft verwenden, unterlegen. Würde man eine höhere Dosis von Chi im Kampf gegen diese Systeme einsetzen so besteht die Möglichkeit seinen normal trainierten Gegner wirklich ernsthaft zu verletzen oder ihm bleibenden Schaden zuzufügen. Das heißt, man muß sich dem Phänomen "Kämpfen mit Chi" sehr ehrfurchtsvoll annähern, denn wie will man etwas kontrollieren lernen, was die meisten Menschen im untrainierten Zustand nicht einmal in der Lage sind wahrzunehmen?

Die wohltrainierte Verbindung von einem gut geschulten Yi (geistige Lenkungskontrolle der Chi Kraft - "Yi lenkt, Chi muß folgen“) und einem ebenso an bewusste Lenkung gewöhnten Chi-Fluß ist normaler Muskelkraft weit überlegen. Dies haben wir in unserem Unterricht mehr als tausendfach mit Hilfe unserer Chi- und Statik-Tests bewiesen. Man kann einen von bewusstem Yi und Chi gesteuerten Körper praktisch kaum bis gar nicht überwinden. Aber bis man einmal soweit gekommen ist, muß jeder einen langen Weg des Erlernens dieser inneren Kontrolle hinter sich bringen. Viele Jahre des konstanten Übens von sehr vielen Teilfähigkeiten bis hin zu einer Verschmelzung dieser mit einzelnen Übungen erworbenen Teilfähigkeiten zu einem wohlfunktionierenden Ganzen.

Wir haben viele neue Übungen und Trainingsroutinen entwickelt, die Schritt für Schritt einen Übenden in die Lage versetzen sich mit Chi in den Bewegungen verteidigen zu lernen:

 

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Die Funktion der einzelnen Chi Kung-Positionen 1 bis 6 in Bezug auf die zu verteidigenden Bereiche des Körpers von Kopfhöhe bis hinunter zum unteren Beckenbereich.
 
 
 
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Das fühlbare Erfahren der eigenen und gegnerischen Mittelachse und deren Kontrolle.
 
 
 
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Wie entwickelt man starke Verwurzelung zuerst im Stehen und dann mit Schritten?
 
 
 
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Wie entwickelt man die haftende und die hörende Energie in den Armen? Hauthören und erhöhte Entwicklung des Tastsinnes.
 
 
 
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Die hierzu notwendigen Übungen entstammen meist aus den uns derzeit bekannten über 30 Push hands Pattern und mehreren Tai Chi-Partnerformen, San Shou-Sets oder Duillian-Sets. Derzeit kenne und übe ich bereits 3 verschiedene Tai Chi-San Shou-Sets, es werden weitere in den restlichen inneren Künsten folgen.
 
 
 
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Im Kurs "Kämpfen mit Tai Chi" gehe ich zunehmend völlig eigene, neue Wege und entwickele ständig neue viel schneller wirkende und weitaus effizientere Übungen für ein möglichst realitätsnahes Üben von tatsächlichen Selbstverteidigungssituationen, als die Übungen erzeugen, welche ich von sehr vielen chinesischen Meistern über die vielen Jahre erlernt habe.
 
 
 
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Jede Kunst ändert sich in ihrer Zeit und viele der althergebrachten Übungen sind für ein heutiges analysierendes Lernverhalten welches in der heutigen Zeit sehr verbreitet ist nicht mehr optimal geeignet. Menschen lernen heute anders als vor 50, einhundert oder mehr Jahren. Diesem veränderten Menschentypus und dem damit verbundenen veränderten Lernverhalten versuchen wir in unseren Kursen Rechnung zu tragen. Lernen und Lehren mit laufender Videokamera zum Beispiel war vor 20 – 30 Jahren einfach undenkbar, aber heute ist so ein Verhalten einfach an der Tagesordnung und nichts besonderes mehr.
 
 
 
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Auch im Tai Chi kann man mit modernen Methoden sicherlich einiges an Steigerung des Lernfortschrittes erzielen, wenn man sich mal sieht, wie man sich so bewegt und wie man die erforderlichen Rahmenbedingungen erfüllt oder nicht.
 
 
 
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Auch die Verwendung von großen Spiegelwänden und anderen Hilfsmitteln wie Meridianpuppen, Karten, Organuhren und Skelettmodellen helfen die menschliche Anotomie besser zu verstehen und damit die Kampfkraft des Menschen besser studieren zu können.
 

 

3. Der Meditationsweg


Dieser Zweig unserer drei Wege Kampfkunst, Meditation und Gesundheit ist derzeit noch am wenigsten entwickelt und frequentiert. Wir hatten in der Vergangenheit öfters Menschen, die mehr an den anderen beiden Richtungen oder Wegen (dem Gesundheits- und dem Kampfkunstweg) interessiert waren, als an diesem Weg, der ja sehr ruhig, still und tief innerlich ist. In einer Zeit in der man im Allgemeinen so gut wie keine Zeit mehr hat, oder sich keine notwendige Zeit mehr zu nehmen bereit ist, kann ein solcher Weg wider erwarten dennoch immer mehr Interessenten finden.

Viele Menschen, die unsere bisherigen Meditationskurse besucht haben, waren überrascht wie schnell man doch auch in dieser hektischen Zeit durch meditative Übungen zur meist verlorenen inneren Ruhe wieder zurückfinden kann. Auch die Fähigkeit, vorhandene schmerzende Stellen im Körper aufzulösen (meist blockiert der Chi Fluß an solchen Stellen über längere Zeit), so dass die Energie wieder fließt und der Schmerz stark reduziert oder gar völlig zum Verschwinden gebracht werden konnte, wächst durch eine regelmäßige Meditationspraxis. Dies förderte in der Vergangenheit die Motivation tiefer in die Geheimnisse der chinesischen taoistischen Energiemeditation vorzudringen.

Diesen Weg wollen wir in den kommenden Jahren deshalb noch beträchtlich ausbauen und auch das Angebot in dieser Richtung deutlich verbessern. Bisher haben wir hauptsächlich nur zwei aufeinander aufbauende Einführungskurse in die taoistische Meditation gegeben (in 2004). Ab und zu einige bewegtere, von verschiedenen Armhaltungen und Fingerstellungen begleitete etwas fortgeschrittenere Meditationen. Aber das gesamte Potential unserer möglichen Kurse haben wir kaum mehr als gestreift in der Vergangenheit.

Die taoistische Energiemeditationsrichtung ist in China mehrere tausend Jahre alt. Man lebte vor Jahrhunderten als Mönch oder Meditierender oft sehr zurückgezogen im Einklang mit den von der Natur vorgegebenen Zyklen inmitten reinster Natur, oft auf hohen Bergen mit klarster Luft und reinstem Wasser. Durch die unmittelbare Reinheit der direkten Umgebung kam man auf natürliche Weise mit den vitalisierenden Kräften der Natur schnell in Kontakt. Außerdem war man im realen Leben nicht so sehr abgelenkt wie heute, durch Radios, TV, Kino, Handy, Internet und PC´s. Das heißt man hörte mehr auf die natürlichen Geräusche, beachtete das Wetter viel unmittelbarer als heute in großen Städten und achtete auf natürliche Tages- und Nachtzyklen. Man ging mit dem Sonnenuntergang zu Bett und stand mit der Morgensonne auf. Heute macht man durch künstliches Licht die Nacht zum Tag und viele schlafen am Tage, weil sie mehr nachtaktiv geworden sind.

Reinstes Sonnen- und Mond- bzw. Sternenlicht. Frühtau, leichte Morgen- und Abendnebel. Frische extrem vitalisierende Berg- oder Seeluft, die Chi-Produktion an Wasserfällen, um nur ein paar dieser direkten sinnlichen Naturerfahrungen zu nennen. All diese Rahmenbedingungen für eine optimale Versorgung mit dem lebenserhaltenden Chi führten über die Jahrhunderte dazu, daß man seine unmittelbare und auch die fernere Umgebung auf energetischer Ebene sehr genau kennen lernte. Man verstand den Sinn der Jahreszeiten, die Tag- und Nachtzyklen, die Mondzyklen und den Lauf der Gestirne über das Jahr. Auch die Fähigkeiten des Menschen die ihn umgebenden Chi-Quellen anzuzapfen und zu nutzen wurden immer mehr gesteigert und verfeinert.

Dieses Wissen, oder vielmehr die praktische Erfahrung, wurde gezielt und systematisch über die Jahrhunderte vornehmlich in Klöstern und Bibliotheken, aber auch in Geheimbünden und Geheimschulen gesammelt und oft nur mündlich vom Lehrer an würdige Schüler und Nachfolger weitergegeben.

Der Tao-Kanon ist eine Schriftrollensammlung mit mehr als 5.800 Bänden oder Rollen, die sich allesamt mit dem Wissen über den Menschen und seine natürliche Umgebung befassen. Dieses ungeheuer große Wissensreservoir ist heute dem Westen noch weitestgehend unbekannt. Mantak Chia einem der großzügigsten und offenherzigsten Lehrer unserer Zeit sei dank hat man überhaupt etwas von diesem Geheimwissen hier im Westen erfahren. Wir sind Ihm und seinen vielen wertvollen Kursen, Übersetzungen von Schriften des Tao-Kanons und Publikationen über taoistische Meditationspraktiken sehr zu dank verpflichtet. Ohne ihn und sein Wirken hätten viele hier im Westen die Tiefe, den Umfang und die Tragweite des taoistischen Meditationswissens wohl so schnell nicht erfahren. Mittlerweile sind Tausende von interessierten Westmenschen von Lehrern wie ihm in die Künste und Meditationstechniken geschult worden, bis zu einem Grad wo sie selbst unterrichten können.

 

Neues Meditationskurs-Konzept 2004

Seit diesem Jahr 2004 bieten wir eine besondere, stark erweiterte Einführung in die Grundlagen und Grundtechniken der taoistischen Energiemeditation für Lehrer und besonders engagierte Schülerinnen und Schüler an. Die beiden ersten Pilot-Kurse im März und Juni 2004 erfreuten sich einer großen Beliebtheit und der vermittelte Lehrstoff ist wiederum aus sehr vielen traditionellen Meditationsrichtungen sehr lange gesammelt und eigens von mir zusammengestellt worden. Mit Sicherheit gibt es so einen Kurs nirgendwo sonst in genau dieser Art.

Wir haben versucht möglichst alle Rahmenbedingungen für eine gelungene Meditation zu benennen und wo es nötig ist auch entsprechende Übungen zum Verständnis und der Kontrolle dieser Rahmenbedingungen zu entwickeln oder der westlichen Lebensweise etwas anzupassen. Man kann von einem durchschnittlichen Westmenschen wohl kaum erwarten, dass er sich sofort in eine entlegene Bergwelt zurückzieht, um dort seine Meditationserfahrungen zu machen. Man muß vielmehr versuchen die seit alters her tradierten effizienten Techniken in den heutigen Arbeitsalltag harmonisch einzufügen.

Der Einfluß kleinster Veränderungen in der Finger-, Hand-, Sitz- und geistigen Haltung während eines meditativen Prozesses wurde in diesem Seminar theoretisch genau erläutert und anschließend praktisch geübt. Für viele gab es verblüffende neue Erfahrungen, selbst für bereits langjährig erfahrene Meditierende. Begriffe wie statische Technik, energetische Technik, mentale Technik und darüber hinaus das innere Auge, das persönliche Energieempfinden, die Unterscheidungsfähigkeit der einzelnen Chi-Qualitäten, mindestens 40 verschiedene Chi´s werden nach und nach systematisch erläutert und eingeübt.

Derzeit ist das gesamte menschliche geistige Potential ja noch lange nicht ausreichend erforscht. Selbst für unsere Begriffe sehr hoch entwickelte Menschen benutzen laut Aussage der führenden Gehirnforscher etwa nur 5 – 20 % des möglichen Potentials unseres Gehirns. Wer macht sich endlich daran die restlichen 80% zu erforschen?

Die taoistische Energiemeditation ist sicherlich ein gangbarer Lern- und Lehrweg, um die Kapazität des menschlichen Geistes erheblich zu steigern und zu erweitern. Davon bin ich sehr stark überzeugt aufgrund meiner eigenen und der Erfahrung vieler unserer Lehrer und Schüler. Meditation, oder die Vorstufen davon, sind die höchste persönlich erreichbare Wahrnehmung unserer Selbst. Die höchste Stufe der inneren Selbstschau und Selbsterkenntnis liegt sicherlich in den Tiefen des meditativen Bewusstseins. Diese Erfahrungen sind mit gewöhnlichen Alltagserfahrungen unserer Sinne, oder denen unseres Alltagsbewusstseins absolut nicht zu vergleichen. Oft fehlen einem selbst und unserer Sprache die Worte, um die Erfahrungen und die Zustände, die man während der Meditation erlebt, zu beschreiben.

Meditation ist kein wegdämmern in ein Sinn- oder bewusstloser Zustand, wie sich manche der Meditation Unkundige sich das vorstellen, sondern ein Zustand höchster geistiger Präsenz. Man ist quasi mehr als wach, man ist hochwach, oder überwach in seinem Denken und Empfinden. Mit diesem erhöhten Bewusstsein kann man die Höhen und Tiefen des menschlichen Bewusstseins ausloten.

Es gibt zwei grundsätzlich sehr verschiedene geistige Einstellungsvarianten: Das „Tele-Bewusstsein“ und das „Weitwinkel-Bewusstsein“. Dies erklären wir in unseren Meditationskursen sehr genau.

Auf jeden Fall erfährt jeder, der sich mit der taoistischen Energiemeditation befasst, sogleich ein Ansteigen seines inneren Energielevels. Meist wird die Stimmung viel gelöster, besser, man wird sehr ruhig und ein tiefes Gefühl von innerer Ruhe und geistiger Friedfertigkeit stellt sich ein.

Das Kursangebot umfaß derzeit schon sehr viele verfügbare Kurse, es wird sich in der nahen Zukunft sicherlich noch erheblich erweitern, durch das Feedback und die Erfahrungen mit unserem neuen Meditationskonzept für Lehrer des Forums. Unter unseren Forumslehrerinnen und Lehrern sind einige von Mantak Chia und dem Healing Tao ausgebildete Lehrerinnen und Lehrer. Außerdem bieten wir auch noch andere Traditionen an als die Übungen des Healing Tao, die aber ebenso taoistischen Traditionen entstammen.

Viel Spaß bei unseren künftigen Meditationskursen und Seminaren wünscht Ihnen Volker Jung

 

 

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